Lektorat

Ich bearbeite Ihre Manuskripte (Bilder-, Kinder-, Jugendbücher, Belletristik), Webseiten und Werbetexte.  Neben dem „klassischen Lektorat“ biete ich die Überarbeitung von Texten nach kulturwissenschaftlichen und sozialgeschichtlichen Gesichtspunkten an. Gerne übernehme ich den „Feinschliff" von Übersetzungen aus dem Englischen.

Korrektorat

Mein Korrektorat umfasst Rechtschreibung, Zeichensetzung, Grammatik, Leerzeichen und Tippfehler.

Falls Sie es wünschen, achte ich auch auf Wortwiederholungen und empfehle leichte Eingriffe in den Satzbau, um den Lesefluss zu optimieren.

Selfpublisher

Orientiert an der Situation von Selfpublishern und Selbstverlegern bemühe ich mich, nach Prüfung Ihres Manuskriptes mit Ihnen zusammen genau die Leistung herauszufinden, die Sie benötigen. Da die Ressourcen häufig begrenzt sind, übersteigen Lektorat und anschließendes Korrektorat meistens die finanziellen Möglichkeiten. Eine Kombination von Lektorat und Korrektorat kann vereinbart werden. Sonderpreise sind möglich.

Weiterer Service für Sie!

Werbung: Gerne präsentiere ich die Titel, an denen ich arbeite, auf meiner Webseite und auf Facebook, falls Sie das möchten.

Klappentext: Gerne verfasse ich für Sie den Klappentext.

Verschwiegenheitserklärung: Wenn Sie es wünschen, sichere ich Ihnen den vertraulichen Umgang mit Ihrem Manuskript und meine Verschwiegenheit in einer formellen Erklärung zu.

Der endgültige Titel von Ira Ebners "Neuem": "Das deutsche Spiel"

(Foto: Pinterest-Sammlung von Ira Ebner)

Der SPD-Politiker Arne Steenborg und seine Frau Gesa halten sich in New York auf. Dass Arne Kanzlerkandidat werden könnte, steht im Raum ... Das Spiel beginnt ... bald ...

Eine kleine Kostprobe

Über den Baumwipfeln und den dahinter aufragenden Wolkenkratzern strahlte der Septemberhimmel in tiefem Blau. Nebeneinander gingen Gesa und Arne an den Grünflächen vorbei, wo sich andere Menschen zu einem Nachmittagspicknick trafen. An einem Stand kaufte sie eine Tüte Erdnüsse. Er betrachtete die Büsche und die Blumenbeete und die Felsen, die diesem Park etwas immer schon Dagewesenes verliehen. Der See glitzerte in der Sonne.

         Arne setzte sich auf eine Bank und erwartete, dass sie dazukam. Gesa nahm neben ihm Platz, legte die Papiertüte auf ihrem Schoß ab. Spatzen und Finken flatterten herbei und sprangen im Staub umher.

         „So könnte es immer sein“, sagte sie. „So wie die Felsen, die so aussehen, als seien sie ein Teil dieses Parks, dieser Stadt, dieses Tages und darüber hinaus. Es kommt mir so unwirklich vor, dass wir morgen schon wieder nach Deutschland zurückfliegen. Ich denke mir, wir sind hier, und alles andere ist nicht echt.“

"Steenborgs Ritt" von Ira Ebner im Lektorat: Eine Leseprobe

Berlin roch an diesem Abend so schlecht wie immer, nach Benzin, Rauch und dem Fett der Imbissbuden. Der Atem des Frühherbstes mischte sich unter und rang um Vorherrschaft. Auf dem Weg vom Willy-Brandt-Haus zur Wohnung drehte sich Arnes Gespräch mit dem Fahrer um die Kandidatur und das, was die Welt in diesen Tagen bewegte. Ein wenig unverbindliches Fachsimpeln über Fußball und darüber, welcher Fahrgast höflich und welcher unnahbar war.

„Da gab es nach der letzten Wahl so einige neue, junge Abgeordnete, die sich für die Größten hielten“, erzählte der Fahrer. „Bei manchem ging der Idealismus sehr schnell verloren. Viele von denen reden nicht mal mit einem. So sind sie eben.“

Arne hörte aus den Worten des Fahrers und las aus seinen Gesten, dass der Mann stille Sympathien für ihn hegte. Schließlich hielt der Mercedes vor einem der Stadthäuser in einer der ruhigeren Seitenstraßen an.

„Einen schönen Abend noch“, wünschte ihm der Fahrer.

„Danke, für Sie ebenfalls“, erwiderte Arne und gab ihm eine Zweieuromünze als Trinkgeld.

Die Aktenmappe unter den Arm geklemmt schloss Arne die Tür auf. Im Treppenhaus ging das Licht an. Er spürte, wie anstrengend dieser Tag gewesen war und gab seiner Erschöpfung nach. Doch lieber der Lift anstelle der Stufen.

Nachdem er die Wohnungstür hinter sich zugesperrt hatte, legte er das Jackett ab und löste die rote Krawatte. In den Räumen lastete die Stickigkeit der Tage, an denen er nicht hier gewesen war. Ein vergehender Rest der schwülen Berliner Sommerhitze und der Staub der Großstadt, der selbst durch Fensterritzen drang. Die schwarze Mattscheibe des Fernsehers starrte ihn an. Er brauchte dringend Luft und riss die Balkontür weit auf, damit die kühle Nachtluft das Zimmer flutete. Bäume und Häuser schluckten das Dröhnen des Verkehrs. Berlin war immer wach und immer laut.

Arne holte eine Flasche aus seinem Weinvorrat und entkorkte sie. Das Glas Rotwein nahm er mit einem Romeo y Julieta-Zigarillo auf dem Balkon. Der erste Schluck breitete sich warm in ihm aus. Genüsslich zog er an seinem Zigarillo.

Es stand keine Mitgliederbefragung bevor, die ihn zur Disposition gestellt hätte. Über die Kommissionen und Beratergruppen der Partei hatte er sich hinweggesetzt. Die Last der Warteposition und der Dementis war von ihm abgefallen. Es war kein Glück. Es war nur Politik.

Arne lehnte sich über die Balkonbrüstung, schwenkte das Glas und betrachtete die Kegel der Straßenlaternen. Die Rollkoffer der Touristen schrammten auf dem Gehsteig. Über Arne schwebte ein zunehmender Mond. Vom Balkon aus ließ sich das Kanzleramt nicht ausmachen, es lag jedenfalls vor dem Ende des nächtlichen Horizonts. Berlin war wie der Mond. Es gab die strahlende, schöne Seite. Aber auch die düstere, die unsichtbar blieb.

Kinderbücher von Margareta Schenk

Zum Beispiel die "Zacki Zack-Reihe" aus dem Kelebek-Verlag

Die Abenteuer eines vorwitzigen Hasen. Immer dabei: seine besten Freunde, das Huhn Mathilde und die Maus Leoni ...

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